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Leitfaden Buch # 1 anTritt

ERSTE KONTAKTE ZU UNTERNEHMEN
Von der Recherche zu einem Weiterbildungsangebot für gewerblich Beschäftigte

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Basisbildung - integriert in berufliche Weiter- und Fortbildung - anzubieten und zu bewerben ist ein relativ neues Aufgabengebiet. Und um in einem Unternehmen das Thema Basisbildung für geringer qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Instrument der Personalentwicklung zu platzieren, gibt es keinen Königsweg.

Ein Bildungsanbieter muss in der Lage sein, für sein “Modell” der Personalentwicklung den Mehrwert für das Unternehmen darzustellen. Es ist von zentraler Bedeutung, die richtigen Argumente zu haben, um das Unternehmen davon zu überzeugen, wie wichtig es ist, gering qualifizierte Mitarbeiter/innen in ihren Basiskompetenzen weiterzubilden.

ERSTE KONTAKTE ZU UNTERNEHMEN
Von der Recherche zu einem Weiterbildungsangebot für gewerblich Beschäftigte

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Basisbildung - integriert in berufliche Weiter- und Fortbildung - anzubieten und zu bewerben ist ein relativ neues Aufgabengebiet. Und um in einem Unternehmen das Thema Basisbildung für geringer qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Instrument der Personalentwicklung zu platzieren, gibt es keinen Königsweg.

Ein Bildungsanbieter muss in der Lage sein, für sein “Modell” der Personalentwicklung den Mehrwert für das Unternehmen darzustellen. Es ist von zentraler Bedeutung, die richtigen Argumente zu haben, um das Unternehmen davon zu überzeugen, wie wichtig es ist, gering qualifizierte Mitarbeiter/innen in ihren Basiskompetenzen weiterzubilden.

INHALT

BEVOR SIE MIT EINEM UNTERNEHMEN KONTAKT AUFNEHMEN
DAS ERSTE GESPRÄCH MIT EINEM UNTERNEHMEN
WEITERBILDUNG ANBIETEN UND DAS PROCEDERE ABSTIMMEN
EINEN AUFTRAG VERTRAGLICH VEREINBAREN

IMPRESSUM

BEVOR SIE MIT EINEM UNTERNEHMEN KONTAKT AUFNEHMEN (Auszug)

Da es erfahrungsgemäß für Bildungsanbieter alles andere als einfach ist, zum Thema Basisbildung mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen, sind einige Vorüberlegungen anzustellen. Recherchieren Sie zunächst, welche Branchen bzw. Unternehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen, die von dem Problem nicht ausreichender Basisbildung betroffen sind.

Stellen Sie sich darauf ein, dass sie nicht auf allen Arbeitsplätzen mit niedrigen Qualifikationsanforderungen „Ihre“ Zielgruppe vorfinden. Und berücksichtigen Sie, dass auch „betroffene“ Beschäftigte - aus den unterschiedlichsten Gründen - nicht unbedingt auf ein derartiges Bildungsangebot von Ihnen gewartet haben.

All diese Faktoren begründen, dass Sie als Bildungsanbieter eine gut überlegte und mittelfristig angelegte Akquisitionsstrategie entwickeln sollten. Vor einem ersten Gesprächstermin mit Verantwortlichen aus einem Unternehmen sollten Sie als Vertreter/in eines Bildungsanbieters in vielen Aspekten vorbereitet sein.

Dazu zählen unter anderem: Kenntnisse der Branche, Kenntnisse zu Beschäftigten in dieser Branche und, und, und. Und für Sie als Bildungsanbieter muss vorab feststehen: Sind Sie personell in der Lage, kurzfristig ein passgenaues Angebot zu entwickeln? Sind Sie in der Lage, Kurse zu “ungünstigen” Zeiten (früh, abends, samstags etc.) anzubieten? Haben Sie das geeignete Personal, um auch als „Unternehmensberater/in“ aufzutreten? Haben Sie geeignete und erfahrene Dozentinnen und Dozenten?

DAS ERSTE GESPRÄCH MIT EINEM UNTERNEHMEN (Auszug)

Basisbildung - integriert in berufliche Weiter- und Fortbildung - anzubieten und zu bewerben ist ein relativ neues Aufgabengebiet. Und um in einem Unternehmen das Thema Basisbildung für geringer qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Instrument der Personalentwicklung zu platzieren, gibt es keinen Königsweg. Unter Umständen stehen Sie in einem Erstgespräch mit einem Unternehmen zusätzlich in direkter Konkurrenz zu Branchenfortbildungsanbietern, die auf eine enge und lange Kooperation verweisen können.

Sie müssen also in der Lage sein, für Ihr “Modell” der Personalentwicklung den Mehrwert für das Unternehmen darzustellen. Es ist von zentraler Bedeutung, die richtigen Argumente zu haben, um das Unternehmen davon zu überzeugen, wie wichtig es ist, gering qualifizierte Mitarbeiter/innen in ihren Basiskompetenzen weiterzubilden.

Informieren Sie den Betrieb kurz und knapp über Studien und Veröffentlichungen zum Thema „mangelnde Basisbildungskompetenzen“ und bieten entsprechende Materialien zur Lektüre an. Damit verweisen Sie darauf, dass es kein betriebliches Problem ist, sondern ein gesellschaftliches, auch und erstaunlicher Weise in hoch industrialisierten Wissensgesellschaften.

Viele Betriebe sind sich auch wenig bewusst darüber, welche Basisbildungskompetenzen selbst für die Ausführung von „einfachen“ Arbeiten heutzutage erforderlich sind. Mitunter besteht auch Unsicherheit oder Unkenntnis darüber, ob überhaupt Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen bei ihnen beschäftigt sind, die über nicht ausreichende Basisbildungskompetenzen verfügen. Auch hierfür stehen Informationsmaterialien zur Verfügung, in denen die fachlichen Anforderungen einzelner Berufsfelder jeweils den dafür benötigten Basiskompetenzen gegenübergestellt werden.

WEITERBILDUNG ANBIETEN UND DAS PROCEDERE ABSTIMMEN (Auszug)

Benennen Sie für diesen zweiten Schritt seitens Ihrer Bildungseinrichtung einen Projektverantwortlichen und eine Person, die das Projekt durchführt. Beide Personen sollten nach Möglichkeit in den folgenden Prozess miteinbezogen sein, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Für den Fall, dass die Person, die den Erstkontakt herstellte, nicht am weiteren Prozess beteiligt ist, stellen Sie sicher, dass alle notwendigen Informationen und bereits erfolgten Vorabsprachen dokumentiert sind. Auf alle Fälle sollten Sie den Eindruck vermeiden, dass der bereits begonnene Prozess durch fehlenden bzw. unklaren Informationsfluss von vorn beginnt.

Bringen Sie in Erfahrung, wie der Weiterbildungsbedarf von Seiten des Betriebs eingeschätzt wird. Bei einem Folgetermin sollten Sie zu einer verbindlichen Vereinbarung bezüglich der Weiterbildung kommen sowie die Zuständigkeiten seitens des Unternehmens klären als auch die konkreten nächsten Schritte abstimmen. Stellen Sie noch einmal kurz einen möglichen Ablauf des Gesamtprojektes vor und verweisen Sie darauf, wie wichtig es ist, das Gelernte in den täglichen Arbeitsablauf zu transferieren. Hierbei sind Sie auf die uneingeschränkte Unterstützung des Betriebes angewiesen!

EINEN AUFTRAG VERTRAGLICH VEREINBAREN (Auszug)

In jedem Fall sollten Sie die mündlichen Absprachen in einer schriftlichen Vereinbarung mit dem Betrieb festhalten. Sie stellen damit sicher, dass es zu keinen Missverständnissen kommt und das Unternehmen auf unterschiedlichen Hierarchieebenen in das Projekt eingebunden ist.

IMPRESSUM

ZUKUNFTSBAU GMBH
CHARLOTTENBURGER STR. 33 A
13086 BERLIN
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KONTAKT
DR. KLAUS J. BUNKE
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DIE VORHABENSPARTNER SIND:
ZUKUNFTSBAU GMBH
BERUFSFÖRDERUNGSWERK E.V. DES BAUINDUSTRIEVERBANDES BERLIN-BRANDENBURG E.V.
TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN, INSTITUT FÜR BERUFLICHE BILDUNG UND ARBEITSLEHRE
L.I.S.T. LÖSUNGEN IM STADTTEIL STADTENTWICKLUNGSGESELLSCHAFT MBH

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Das Vorhaben „Strategien zur Personalentwicklung gewerblicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen" ist Teil des Förderschwerpunktes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Arbeitsplatzorientierte Al-phabetisierung und Grundbildung Erwachsener".
Dieses Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter den Förderkennzeichen 01AB12017A, 01AB12017B, 01AB12017C, 01AB12017D gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.