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PROFIL # 7 MALER UND MALERINNEN

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Im Gegensatz zu den Tätigkeitsprofilen, in denen die Anforderungen an Basisbildung auf Grundlage einer arbeitsplatzbezogenen Analyse von Aufgaben und Tätigkeiten beschrieben wurden, steht in diesem Profil die mündliche und schriftliche Fachsprache des jeweiligen Handwerks im Fokus, die beherrscht werden muss, um in der Nachqualifizierung eine Kammerprüfung erfolgreich abgelegen zu können.

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Im Gegensatz zu den Tätigkeitsprofilen, in denen die Anforderungen an Basisbildung auf Grundlage einer arbeitsplatzbezogenen Analyse von Aufgaben und Tätigkeiten beschrieben wurden, steht in diesem Profil die mündliche und schriftliche Fachsprache des jeweiligen Handwerks im Fokus, die beherrscht werden muss, um in der Nachqualifizierung eine Kammerprüfung erfolgreich abgelegen zu können.

INHALT

DAS PROFIL MALER UND MALERINNEN - ANFORDERUNGEN AN BASISBILDUNG IN DER NACHQUALIFIZIERUNG
LERNFELDER
BASISBILDUNGSANFORDERUNGEN
IMPRESSUM

DAS PROFIL MALER UND MALERINNEN - ANFORDERUNGEN AN BASISBILDUNG IN DER NACHQUALIFIZIERUNG (Auszug)

Im Vergleich mit den anderen Profilen (Helfertätigkeiten) sind die Anforderungen an Basisbildung durch die Fachsprache und Komplexität der Arbeitsanforderungen sehr hoch:

  • ­Es müssen Fachausdrücke und ihre begrifflichen Gegenstücke sowie die bran-chenübliche Terminologie beherrscht werden.
  • ­Es müssen Arbeitsgegenstände und Arbeitsziele in sprachlicher Darstellung und Mitteilung erfasst und erkannt werden.
  • ­Es müssen Arbeitsprozesse verstanden, ausgeführt und sprachlich bezeichnet werden.
  • ­Es müssen Messungen durchgeführt und entsprechende Skizzen angefertigt wer-den.
  • ­Es müssen Material und Kosten kalkuliert werden.
  • ­Es müssen Fachtexte gelesen und verstanden werden.
  • ­Es müssen Arbeitsablaufpläne erstellt werden.­
  • Es müssen für Kunden Kostenvoranschläge und Entwürfe erarbeitet werden.
  • Und zu guter Letzt gehören zum Know-how solide fachspezifische Kenntnisse in Chemie und Physik, um Material fachgerecht einsetzen und verarbeiten zu können oder auch Mängel und Schäden sachkundig beurteilen zu können.

LERNFELDER (Auszug)

Beispiel (aus 12 Lernfeldern) Lernfeld 3: Oberflächen und Objekte herstellen

Ziel

MALER UND MALERINNEN

  • ­planen und entwerfen nach Kundenauftrag Oberflächen und Objekte
  • ­kleben, montieren und verarbeiten Materialen
  • ermitteln Kennwerte und Daten aus technischen Plänen und Merkblättern
  • wählen Werk-, Hilfs- und Beschichtungsstoffe aus
  • handhaben Werkzeuge
  • bedienen und warten Geräte und Anlagen
  • berücksichtigen ökonomische und fertigungstechnische Möglichkeiten
  • planen und dokumentieren gemäß Auftrag Arbeitszeit, Tätigkeitsablauf und Materialeinsatz
  • beachten Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie Arbeitssicherheit
  • nutzen digitale Techniken

Inhalte

  • ­Bauteile
  • Energieversorgung
  • ­Montageteile
  • Prüfverfahren
  • Entschichtungsverfahren
  • Applikationsverfahren
  • Leitern und Gerüste
  • Entwurfstechniken
  • Merkblätter, Technische Richtlinien und Normen
  • Unfallverhütungsvorschriften
  • Flächen-, Mengen-, Kostenberechnung

BASISBILDUNGSANFORDERUNGEN(Auszug)

Mündliche Kommunikation (Beispiel)

  • Fachsprache und Fachbegriffe verstehen
  • Instruktionen verstehen (Arbeitsanweisungen und Anleitungen verstehen, sicherheitstechnische Unterweisungen)
  • Nachfragen bei Verständnisschwierigkeiten
  • Informationen erfragen, Informationen weitergeben
  • Fachgespräche führen (mitt Vorgesetzten und Kunden)
  • Auf Kritik/Anregungen sachbezogen reagieren (z. B. im Herstellungsprozess von Möbeln)
  • Präsentieren (Kundenaufträge, Herstellung von Möbel, Fachthemen)

IMPRESSUM

ZUKUNFTSBAU GMBH
CHARLOTTENBURGER STR. 33 A
13086 BERLIN
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KONTAKT
DR. KLAUS J. BUNKE
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DIE VORHABENSPARTNER SIND:
ZUKUNFTSBAU GMBH
BERUFSFÖRDERUNGSWERK E.V. DES BAUINDUSTRIEVERBANDES BERLIN-BRANDENBURG E.V.
TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN, INSTITUT FÜR BERUFLICHE BILDUNG UND ARBEITSLEHRE
L.I.S.T. LÖSUNGEN IM STADTTEIL STADTENTWICKLUNGSGESELLSCHAFT MBH

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Das Vorhaben „Strategien zur Personalentwicklung gewerblicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen" ist Teil des Förderschwerpunktes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Arbeitsplatzorientierte Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener".
Dieses Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter den Förderkennzeichen 01AB12017A, 01AB12017B, 01AB12017C, 01AB12017D gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.